Vor einigen Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch zum Thema Image-Wechsel: eine professionelle Tänzerin und Choreographin möchte sich beruflich neu positionieren: als Finanzberaterin. Ein ziemlich krasser Themenwechsel, der nicht unbedingt auf der Hand liegt. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich der Wandel schwierig gestaltet. Immer wieder wird sie auf ihre Rolle als Tänzerin, Tanzlehrerin und Choreographin angesprochen. Nur wenige Menschen nehmen sie in ihrer neuen Rolle wahr. Die Frage, die daraus resultierte, war: Wie kann der Image-Wechsel der Person so gestaltet werden, dass in Zukunft die Positionierung eindeutig auf der Finanzberaterin liegt und nicht auf der Tänzerin? Eine grundlegende


„Wir müssen mal die Website neu machen!“ Wohl jeder zweite Marken-Relaunch hat seinen Ursprung in diesem Satz. Wer clever ist, begnügt sich allerdings nicht mit einer Anpassung an aktuelle Design-Trends, sondern macht sich auch über relevante Inhalte und eine gute Positionierung Gedanken. Dass es auch anders geht, zeigt aktuell die FDP. Nach einem rabenschwarzen 2013


„Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!“ Schon mal gehört? Bestimmt. Diese Marketing-Binsenweisheit geistert auch heute noch fleißig durch die Köpfe des ein oder anderen Unternehmers und Werbetreibenden. Mal dient sie als Legitimation für Ideen, die dem Kunden nicht gefallen – mal wird sie als zentrales Marketing-Fachwissen verkauft. Was ist also dran an der „ollen Kamelle“? Aus Sicht eines Anglers klingt der Satz durchaus plausibel. Aber als Marketer kommen Bauchschmerzen auf:


„Ich habe doch gar keine Marke!“ Diese Aussage begegnet mir öfter im Beratungsalltag, insbesondere bei sehr kleinen Unternehmen oder Selbstständigen. Bei Marken denken die meisten Menschen an große Fastfood-Ketten, Autohersteller oder Versicherungen. Aber nur selten an das eigene Unternehmen. Warum eigentlich?