Eine Marke in Elternzeit

Elternzeit Kinderstuhl Laptop

Zu Beginn des Jahres ein etwas persönlicher Blogbeitrag. Mit dem Start in das neue Jahr 2016 ist auch gleich etwas zu Ende: meine Elternzeit. Nein, nicht nur die üblichen zwei Vatermonate, sondern fünf Monate Kinder-Bespaßung pur während meine Frau wieder arbeitet. Jetzt ist die Eingewöhnungsphase im neuen Kindernest schon vorbei und der Junior sitzt bei der Tagesmutter.

Hach, die Elternzeit war großartig. Anstrengend aber großartig. Ich empfinde es als ein riesiges Privileg diese Zeit gehabt zu haben. Aber ich habe mich auch auf den Schreibtisch gefreut. Denn so ein Schreibtisch-Tag ist im Vergleich zu Kinder-Bespaßung ja fast schon wie Urlaub.

Vor allem: Ich habe plötzlich Zeit zum Arbeiten. Also nicht zwischen Tür und Angel, nicht nur abends, nicht nur bis jemand freudestrahlend an meinem Bein zuppelt. Ich kann meinen Tag und meine Aktivitäten plötzlich wieder selbst planen. Ohne ständige Unterbrechung. Ein ungewohntes Gefühl. Ich sitze aufgeregt vor meinem Laptop, es fühlt sich ein bisschen an wie zu Beginn der Selbstständigkeit – ein neuer Start, die Welt liegt vor mir.

Fünf Monate ganz weg vom Fenster?

Ganz raus ist man wohl nie als Selbständiger. Das ein oder andere lief im Hintergrund weiter, den ein oder anderen Kontakt habe ich gehalten, die ein oder andere Frage beantwortet und das ein oder andere Problem gelöst. Aber der Tag orientiert sich halt am Kind und nicht am Kunden.

Und jetzt? Wie geht es jetzt weiter? Ist alles wie vorher? Sicher nicht, denn die effektive Arbeitszeit ist nun auf einige Stunden am Tag beschränkt. Fakt ist: eine Marke verändert sich durch Elternzeit und ich bin gespannt was die neue Zeit für markenprofil | christof ortmann heißt, z.B. in punkto Verfügbarkeit, Spontaneität, Zeit, Produktivität, Präsenz auf Netzwerktreffen, Hintergrundstille beim Telefonieren usw.

Das Leben nach der Elternzeit

Viele neue Herausforderungen stehen an und vieles wird sich neu zurecht ruckeln müssen. Familientermine müssen noch besser koordiniert werden (Wer ist wann zu Hause? Wer hat das Auto?) Aber das Coole daran: ich freue mich drauf und habe Lust es anzupacken. Denn mit jeder neuen Herausforderung gibt es die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und neue Dinge zu entdecken. Wie genau das aussehen wird, wird sich in 2016 zeigen. In diesem Sinne:

Euch allen ein fröhliches und herausforderndes Jahr 2016!

 

Kategorie: Allgemein

Ein Kommentare bis jetzt.


  1. […] Als Freiberu­fler ist es ja nicht so ganz ein­fach, ein paar Monate aus dem Job auszusteigen — Kun­den ori­en­tieren sich um, man kön­nte den Anschluss ver­lieren. Ander­er­seits wird man nicht soo oft Mama oder Papa. Für Christof Orth­mann ging das vor und er schreibt über seine Erfahrun­gen in seinem Blog.  […]

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