Wer als Unternehmensberater am Markt sichtbar werden will, braucht eine prägnante Marke mit hohem Wiedererkennungswert und einem klaren Profil. Alexander Schmid hat als „Der Vereinfacher“ genau das geschafft: Eine starke Marke aufzubauen, die den Markenkern bereits im Namen trägt. Wie und warum erklärt er im Interview, das ich beim Beachcamp 2017 in St. Peter-Ording mit ihm geführt habe.


Jedes Unternehmen hat eine Vorstellung davon welche Zielgruppe es erreichen will. Aber nicht immer führen die Bemühungen zum gewünschten Ergebnis. „Warum erreiche ich immer die falsche Zielgruppe und nie die Personen, die ich gern haben möchte?“ Diese Frage wurde mir vor einiger Zeit von einem Unternehmer gestellt. Die Antwort auf seine Frage zeichnete sich bereits nach einer oberflächlichen Analyse seiner Werbemaßnahmen ab. Die Erkenntnisse, die wir daraus gewonnen haben und wie Werbemaßnahmen auf die richtige Zielgruppe ausgerichtet werden, möchte ich anhand des folgenden – leicht verfremdeten – Beispiels verdeutlichen.


„Liebe Community, wir suchen ein Logo. Schickt uns doch mal eure Vorschläge.“ Die „Crowd“ bei der Logo-Entwicklung mit einzubeziehen hat Hochkonjunktur. Selbst Unternehmen – oder sagen wir Startups – bedienen sich der Intelligenz der willigen Masse und setzen auf die günstige Art der Logo-Entwicklung. Aber funktioniert das auch? Führt das zu einem brauchbaren Ergebnis?


„Schau mal, wir haben eine neue Marke!“ – Naja, eigentlich ist es ein neues Logo. Logo und Marke – ist das eigentlich das Gleiche? In vielen Gesprächen drängt sich dieser Eindruck auf. Munter werden die Begriffe synonym verwendet und am Ende des Tages ist nicht unbedingt klarer, was gemeint ist oder gebraucht wird. Auch in der Diskussion um die neue Marke der Stadt Kiel hat sich dieses Missverständnis öfter gezeigt. Sind Logo und Marke wirklich identisch miteinander? Nein, sind sie definitiv nicht. Wo der Unterschied zwischen Logo und Marke liegt und warum es sich lohnt beides zu unterscheiden, möchte ich im Folgenden daher aufdröseln.


Kiel hat eine neue Marke. Endlich, denn lange war es still um den Markenprozess der Landeshauptstadt. Zumindest nach außen hin. Nun ist mit Kiels neuer dynamischen Marke: „Kiel.Sailing.City.“ bzw. dem neuen Logo für die Stadt Kiel der nächste Schritt getan. Ein entscheidender. Denn der Prozess Kiel als Marke wird nun konkret und die Stadt zeigt ihr neues Gesicht. Wie zu erwarten war, wird das neue Logo bereits sehr kontrovers diskutiert. Zumindest das ist keine Überraschung bei einer so radikalen Neuerung des Erscheinungsbildes. Ein radikaler Bruch mit dem alten Logo Das bisherige Logo ist ein klassisches