5 Tipps für einen erfolgreichen Newsletter

Newsletter

Newsletter werden in Ihrer Wirkung immer wieder unterschätzt – vielleicht liegt es daran, dass die Kommunikationsform “Email” schon so alt ist. Dabei können Newsletter die Markenbindung enorm steigern. Für die Umsetzung reicht theoretisch ein simples Email-Programm. Deutlich professioneller geht es mit dem Einsatz einer passenden Software. Wichtiger als die Wahl der technischen Lösung ist jedoch der Einsatz des Newsletters als strategisches Marketing-Instrument. Denn im Papierkorb oder Spam-Ordner des Empfängers ist er nutzlos. Deswegen gibt es hier 5 Tipps, wie Sie das vermeiden können:

1. Bereiten Sie Ihre Newsletter-Inhalte sorgfältig auf

Durch den Newsletter werden die Kunden unmittelbar und persönlich angesprochen. Er taucht beim Adressaten i.d.R. als ungelesene Email auf und dieser entscheidet sich dann anhand von Absender und Betreff, ob er die Email öffnet und liest. Wenig geeignet sind daher Betreffzeilen wie „Newsletter 09/2013“. Der Betreff sollte kurz und knapp auf den Punkt bringen, worum es im Newsletter geht. Der thematische Rahmen muss deutlich werden und den Leser so neugierig machen, dass er den Newsletter öffnet.

  • Formulieren Sie 3-5 alternative Betreffzeilen. Bringen Sie den Newsletter mit wenigen Worten auf den Punkt. Entscheiden Sie sich für die Variante , die die größte Aufmerksamkeit generiert. Ggf. befragt man mal seine Kollegen oder Freunde. Mit welcher Betreffzeile wecken Sie die meiste Aufmerksamkeit beim Leser?

2. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Empfänger

Der Newsletter-Verteiler ist ein wertvolles Kapital für die Markenkommunikation. Er beinhaltet Adressen von Personen, zu denen es bereits einen Kontaktpunkt gibt und die von Ihnen informiert werden wollen. (Dass es durchaus weniger seriöse Möglichkeiten gibt seinen Newsletter-Verteiler zu vergrößern sei hier erwähnt, aber nicht vertieft.) Die Zielgruppe ist dadurch zwar begrenzt und oftmals deutlich übersichtlicher, als bspw. bei einer Anzeigen- oder Bannerwerbung. Im Gegenzug sind die Streuverluste extrem niedrig, da die Zielgruppe bereits differenziert zusammengestellt ist.

  • Bauen Sie einen Newsletter-Verteiler auf und halten Sie den Bestand aktuell. Einige Newsletter-Dienste bieten für die Pflege hilfreiche Funktionen. Überlegen Sie für neue Nutzer: Wo wird auf das Newsletter-Angebot aufmerksam gemacht? Gibt es eine Belohnung, einen Anreiz den Newsletter zu abonnieren?

3. Messen Sie Ihren Erfolg

Ein wesentlicher Vorteil vieler Newsletter-Dienste ist die Verfügbarkeit von Statistik-Tools, um den Erfolg eines Newsletters messen zu können. Auf diese Weise wird nachvollziehbar wieviele Personen z.B. den Newsletter geöffnet haben oder welches der beliebteste Link ist. Durch regelmäßige Auswertungen lässt sich der Newsletter zunehmend präziser anpassen und er wird auf diese Weise für die Adressaten noch interessanter.

  • Nutzen Sie die Möglichkeiten die Wirkung Ihres Newsletters auszuwerten. Wieviele Personen haben die Mail geöffnet, wieviele haben einen Link geklickt? Experimentieren Sie (z.B. durch A/B Tests) mit unterschiedlichen Inhalten und Formaten und optimieren Sie die Schlagkraft Ihres Newsletters.

4. Halten Sie Ihre Marke präsent

Der Newsletter ist eine gute Möglichkeit in regelmäßigen Abständen auf die eigene Marke und das damit verbundene Angebot aufmerksam zu machen. Wie andere Medien auch, zahlt er durch zwei Aspekte auf die Positionierung der Marke ein: Durch die inhaltliche Ausrichtung und durch das Design. Beides sollte im Newsletter stringent umgesetzt werden. Zentrales Element sind und bleiben relevante Inhalte, die zu Ihrer Marke und Ihrem Angebot passen. Auch Informationen über den Tellerrand hinaus können interessant sein, solange sie nicht das eigene Agenda-Setting sprengen. In punkto Design gibt es eine Vielzahl von Templates, die individuell angepasst werden können. Dabei sollte immer überprüft werden, ob das Layout übersichtlich und angenehm lesbar ist. Auch der wertvollste Inhalt geht verloren, wenn der Text schwer lesbar ist. Im Zweifelsfall bitten Sie den Designer Ihres Vertrauens um Hilfe. Die Einrichtung eines Templates ist eine einmalige Investition, die sich langfristig auszahlt.

  • Achten Sie auf ein stringentes Inhalts-Konzept. Bleiben Sie durch relevante Themen im Gespräch und sortieren Sie Unpassendes aus: Gibt es neue Produkte, Angebote oder Veranstaltungen, auf die Sie aufmerksam machen möchten? Können Sie interessantes Expertenwissen weitergeben? Stellen Sie sicher, dass Inhalt und Form des Newsletters Ihre Marke positiv repräsentieren und die Positionierung erkennen lassen.

5. Zeigen Sie sich professionell und seriös

Spam gehört mittlerweile leider zum alltäglichen Email-Wahnsinn dazu. Um nicht in der Kategorie unerwünschter Nachrichten zu landen, sollte sich der Newsletter auch formal deutlich davon unterscheiden. Denn ist ein Newsletter vom Empfänger unerwünscht, wird er im besten Fall ungelesen gelöscht oder der Empfänger meldet sich ab. Im drastischeren Fall wird die Email vom Empfänger als Spam markiert und belastet so die eigene Online-Reputation.

  • Machen Sie deutlich, wer der Absender des Newsletters ist. Verwenden Sie keine kryptischen Namen oder Abkürzungen, sprechen sie Klartext. Eine vollständiges Impressum gehört ebenso dazu wie die Möglichkeit den Newsletter abzubestellen. Verstecken Sie insbesondere letztere Funktion nicht. Wer den Newsletter nicht haben will, liest ihn auch nicht. Sich mit seinem Angebot aufzudrängen, wird daran nichts ändern. Gehen Sie sparsam mit dem Newsletter-Versand um (sofern Ihr Geschäft nicht auf tagesaktuellen Schnäppchen-Angeboten basiert). Nicht jede Neuigkeit, die Sie begeistert, ist auch für Ihre Empfänger relevant. Viel wichtiger als Häufigkeit ist Regelmäßigkeit, die durchaus im Rhythmus von mehreren Wochen, ggf. sogar mehreren Monaten liegen darf.

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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